Forschung

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Der Hunger nach Rohstoffen und Energie hat eine neue Dimension erreicht, die die Politik von morgen bestimmen wird. Es stellt sich immer dringender die Frage, inwieweit fossile Georessourcen zur Verfügung stehen.
Die Angewandte Geologie minimiert die negativen Eingriffe in die Natur und sucht nach Alternativen. Sie macht geologische Forschung für die Praxis nutzbar. Sie erkundet und gewinnt Grundwasser (Hydrogeologie), untersucht den bebaubaren Untergrund (Ingenieurgeologie) und prospektiert, exploriert und exploitiert Lagerstätten (Rohstoffgeologie).

Wir erforschen grundlegende Umweltprozesse, insbesondere die Zusammenhänge, Wechselwirkungen und Rückkopplungen zwischen Litho-, Pedo-, Hydro- und Biosphäre. Die im Institut zusammengeschlossenen Arbeitsgruppen bündeln ihre Kompetenz und ihre Expertise in zwei Schwerpunkten:

Kontinentale Sedimentbecken und Geo-Bio-Interaktionen

Diese Fokussierung entspricht der zentralen Bedeutung geowissenschaftlicher Forschung für zukünftige gesellschaftliche Herausforderungen und Aufgaben, vor allem hinsichtlich der beschränkten Verfügbarkeit von Georessourcen, der Verantwortung für nachhaltige Entwicklungen, des globalen Wandels und des frühzeitigen Erkennens von Georisiken.
Der Schwerpunkt kontinentale Sedimentbecken begründet sich darin, dass dort ein großer Teil der wesentlichen Georessourcen und –potenziale enthalten sind.
Der Schwerpunkt Geo-Bio-Interaktionen betont, dass komplexe Prozesse wie Verwitterung, Entwicklung der Bodenfruchtbarkeit, Klimawandel und Diversitätsverlust, nur im interdisziplinären Kontext verstanden werden können. Diese Prozesse sind durch vielfache Wechselwirkungen und zahlreiche Rückkopplungen zwischen geologischmineralogischen, physikochemischen und biologischen Prozessen gekennzeichnet.
Beide Schwerpunkte spiegeln sich in den Studiengängen Geowissenschaften sowie Biogeowissenschaften wider.